Eine erfrischende Perspektive

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Seit ein paar Tagen beschäftige ich mich intensiv mit dem Zeichnen von Perspektiven - mal eine Drei Punkt Perspektive hier, mal eine Zwei Punkt dort. Eigentlich bin ich immer ganz gut mit der guten alten 'Pi mal Daumen' Methode ausgekommen, aber nun, da ich wirklich etwas konstruieren möchte, kommen meine Synapsen ganz schön in's Feuern. Zwar gibt es noch die ein oder andere Hilfestellung im Netz oder aus ein paar ollen Büchern, aber die richtig gute Quelle habe ich bisher noch nicht auftun können. Just hat Scott McLeod einen Hinweis auf einen Blogeintrag von David Chelsea zum Thema Isometrische Perspektiven gegeben und nun frage ich mich, ob ich wohl ein paar Euros in die Hand nehmen und mir die Bücher von Herrn Chelsea kaufen soll. Kann die vielleicht jemand empfehlen? Oder gibt es lohnende Alternativen?

Ansonsten hat Naomi Fearn heute noch über Twitter orakelt, dass sie ein wirksames Mittel gegen Aufschierberitis gefunden und benutzt hat. Bisher hat sie aber ihr Geheimnis nicht preisgegeben. Ich wäre schon interessiert, denn meine Produktivität ist bestimmt noch verbesserungswürdig :-)

Die heutige Abendunterhaltung ist ein Film, den ich mich bisher standhaft geweigert habe anzusehen. Nachdem aber nun schon der dritte Teil in den Kinos gelaufen ist, habe ich meine Scheu vor den Plastik-Spielzeug-Charakteren überwunden (Titelbilder können mich da nachhaltig beeinflussen - deswegen habe ich 'American Beauty' auch erst mit ziemlicher Verspätung gesehen) und freue mich nun auf ein wenig Ablenkung (Frau Fearn haben sie ein Einsehen!).

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Und natürlich: #egypt!

Was für Zeiten...

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Irgendwie war das heute eine eher magere Ausbeute was meinen Arbeitsfortschritt in Sachen Comic angeht. Diesmal habe ich sogar ganz offiziell Zeit genommen, indem ich mit Toggl meine unterschiedlichen Tätigkeiten getrackt habe. Dabei mußte mir natürlich kein webbasiertes Tool sagen, dass ich mich einfach zu oft wieder habe ablenken lassen durch die üblichen Verdächtigen, nämlich twitter, facebook und den feed-reader; wobei ich zu meiner Entschuldigung anführen möchte, dass ja nicht jeden Tag Revolution in Ägypten ist. Traurig nur, dass die bisher eher friedlichen Proteste heute in arge Straßenschlachten mutierten. Ich kann nur hoffen, dass möglichst bald eine friedliche Lösung gefunden wird. Aber zum Glück gab es ja auch noch andere Lebenszeichen aus dem Internet und Frau Burrini öffnete heute ein wenig ihr Nähkästchen und gewährte Einblick - mein Favorit ist 'Sushi Hotel'. Und nachdem ich gestern abend Dank des wunderlichen, französischen Filmes '
Micmacs - à tire larigot' erfahren habe, dass man in Frankreich tatsächlich 'Ühü' zu dem populären gelben Kleber sagt, bin ich heute guter Dinge, dass die heutige Abendunterhaltung vielleicht auch ein wenig inspirierend werden könnte.

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Von wegen alter Blender...

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Für den JAZAM Beitrag ist es notwendig, dass ein Verkehrsmittel als Handlungsort fungiert. In meinem Fall habe ich ein Taxi gewählt, welches so in ca. 10 Jahren auf unseren Straßen herumfahren könnte - insofern kann ich nicht losziehen und Fotos davon als Referenz machen. Und weil ich vielleicht auch mal die ein oder andere interessante Perspektive zeigen möchte, habe ich mein Taxi als 3D-Modell in Blender erstellt. Blender ist eine unglaublich leistungsstarke Software, mit deren Hilfe man 3D-Modelle erstellen, rendern und animieren kann (und noch einige andere Dinge mehr). Darüberhinaus ist es kostenfrei und open source. Alle die Grafik an einem Rechner erstellen und schon mal über 3D nachgedacht haben, sollten es einmal antesten. In Zusammenarbeit mit Gimp (Pixel) und Inkscape (Vektor) kann man Dank der Arbeit vieler talentierter Community Programmierer extrem produktiv sein, ohne Lizenzgebühren des Grauens bezahlen zu müssen.

Work in progress...

Workinprogress

Auf was habe ich mich da bloß eingelassen? :-)  Für das am Horizont aufziehende JAZAM 6 werkel ich an einer Geschichte mit 8 Seiten und habe gerade die Scribble-Phase verlassen. Manchmal kommt es mir so vor, als würde ich mit Boxhandschuhen zeichnen, aber hier und da überraschen mich meine alten Gichtfinger dann doch. Und damit ich aus den alten Fehlern beim Entwurf der Charaktere lerne, habe ich mir ein rudimentäres Character-Sheet gebastelt. Dann noch Fotoreferenzen für die Orte und für ein paar Requisiten und fertig ist die Laube! Jetzt muss man das Ganze nur noch fertigstellen... wer? Ich? Äh, gut, dann mache ich mich mal wieder an die Arbeit.

Arbeitsplatz

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Mit dem Reigen 'Die schönsten Arbeitsplätze Deutschlands' eröffne ich den KasterlKasper. Zu finden sind diese auf der Netzpräsenz von Wittek und ich möchte an dieser Stelle meinen bescheidenen Beitrag dazu leisten, nachdem mich Ulf mit diesen Flausen bekanntgemacht hat. Nach und nach kippe ich meine Äußerungen im Comic-Format in den KasterlKasper und schaue mal was so passiert. Stay tuned.